Michael Fentum
Soho, London, Großbritannien
Editing & Mixing: Krach, Wind und Schritte
Mike Fentum arbeitet als Sound Effects Editor bei einem Postproduktionsstudio für Spielfilme in Soho, London. Michael war schon immer ein leidenschaftlicher Musikfan und begann seine Karriere mit einem Tontechnik-Kurs in Birmingham. Seine ersten Arbeitserfahrungen sammelte er in Shepperton, was ihm einen Aushilfsjob bei Hackenbacker, einem auf anspruchsvolle TV-Dramen und Spielfilme spezialisierten Postproduktionsstudio in Soho, einbrachte. Nach einer steilen Karriere bei Hackenbacker machte er sich schließlich selbstständig und spezialisierte sich auf den Bereich Soundeffekt-Editing mit Pro Tools.
Artist Mix und Pro Tools
"Wir arbeiten fast ausschließlich mit Pro Tools. Ich verwende Artist Mix zur Anpassung der Pegel und Reverb-Sends beim Temping. Die Konsolen ermöglichen mir eine effektivere Arbeitsweise, weil ich mehrere Dinge auf einmal tun kann."
Die Fader
"Die Fader fühlen sich toll an. Ich habe früher Kinderanimationen geschnitten und gemischt, und es war toll, sämtliche Funktionen (zum Schneiden und Mischen) direkt vor mir zu haben. Die Artist Mix-Konsole bietet mir genau diese Flexibilität. Mit mehreren Fadern kann ich ganz anders arbeiten und habe auch noch Spaß dabei! Das Zeichnen von Volume-Kurven mit der Maus ist etwas mühsam."
Kreative Editing-Tools
"Die Produkte der Artist-Serie sind perfekt für mich, weil sie die Arbeitsprozesse beim Editing und Mischen näher zusammenbringen."
Gleichgewicht zwischen Editing und Mischen
"Beim Editing können jetzt über das grundlegende Tracklay hinaus die Spuren am Computer schon so eingestellt werden, dass sie dem endgültigen Mix näher kommen. So legen wir den Mischern im Regieraum ein besser bearbeitetes Projekt vor, sodass sie keine Zeit für die grundlegenden Arbeitsschritte verschwenden. Dies ermöglicht ihnen (und uns) eine detailliertere und schnellere Vorsynchronisierung im Studio. Da Sound-Editors nun stärker in die Vorsynchronisierung involviert sind, beschränkt sich ihre Rolle nicht mehr nur auf Sync und Tracklay. Stattdessen sind sie an der Optimierung des endgültigen Sounds beteiligt. Ohne diese Arbeitsschritte außerhalb des Hauptstudios wäre das Mischen viel zeitaufwendiger."
Projekte
Als Sound Effects Editor: Sherlock Holmes (2009), Harry Potter und der Halbblutprinz (2009), 44 Inch Chest (2009), Die Chroniken von Narnia – Prinz Kaspian (2008), Miss Pettigrews großer Tag (2008), Miss Austen Regrets (2008) (TV), And When Did You Last See Your Father? (2007), Hot Fuzz (2007). Als Dialog-Editor: Breaking and Entering – Einbruch & Diebstahl (2006). Als Geräuschemacher: Die Schwester der Königin (2008), Das schwarze Buch (2006).
