Molinare dank Avid weiterhin auf Erfolgskurs

Molinare ist eine der weltweit größten Produktionsfirmen, bezeichnet sich selbst aber nicht als Studio, sondern als „The TV and Film Facilities Village“ – und ist für die Großen der Film- und Fernsehbranche der Ort, an dem einige der weltweit besten Storys entstehen.
Beste Zukunftsaussichten
Während andere Unternehmen von der derzeitigen wirtschaftlichen Situation verunsichert sind, sieht Molinare einer rosigen Zukunft entgegen. Die Firma investiert gerade über 8 Millionen Britische Pfund (ca. 9,1 Millionen Euro) in die Optimierung ihrer räumlichen und technischen Ausstattung.
„Es ist immer wichtig, die Entwicklung neuer Technologien mitzuverfolgen und die Ausstattung entsprechend anzupassen“, erklärt Scott Holmgren, technischer Leiter bei Molinare.
Molinare besteht nicht nur aus einem, sondern aus drei Gebäuden mit insgesamt 150 Mitarbeitern, 10 Mischkinos, 18 Tracklay-Räumen, 25 Offline-Suites, 7 DS-Suites, 2 Symphony-Suites, 3 Baselites und einem beeindruckend vielfältigen Gerätepark. Die Muttergesellschaft von Molinare hat über 600 Mitarbeiter und besitzt in Indien insgesamt fünf Studios. Damit zählt das Unternehmen zu den weltweit erfolgreichsten Postproduktionshäusern mit einem der umfassendsten Dienstleistungsangebote der gesamten Branche.
Aufgrund der derzeit knappen Budgets überdenken die Produktionsteams bei Molinare ihre Arbeitsabläufe permanent. Für die Fernsehshow Master Chef, ein langfristiges Projekt mit zahlreichen Folgen, musste Molinare den Arbeitsablauf beispielsweise so ändern, dass sie nicht mehr auf Bandmedien zurückgreifen mussten und die Produktion komplett digital abgewickelt werden konnte.
Hochkarätige Lösungen für ein hochkarätiges Unternehmen

Diese hohe Anpassungsfähigkeit verdankt Molinare den sofort einsatzbereiten Systemlösungen aus dem Hause Avid, denn Avid weiß, dass ein Unternehmen mit derart umfassenden Aktivitäten wie Molinare ebenso umfassende Lösungen benötigt, die eine Verbindung zwischen Künstlern und Computern herstellen, die erforderlichen Metadaten verarbeiten, die Koordination von Offline- und Online-Systemen bewältigen und die Kommunikation aller beteiligten Mitarbeiter optimieren.
Die problemlose Medienübertragung zwischen Online-, Offline-, Audio-, Farbkorrektur- und anderen Systemen, für die Avid-Produkte bekannt sind, ist für Molinare von großer Bedeutung, da in den Studios permanent 20-30 Projekte gleichzeitig bearbeitet werden. Zur Zeit gewährleisten sieben Avid DS-Workstations eine optimale Verbindung untereinander sowie mit den Media Composer-Schnittplätzen des Unternehmens.
„Es ist gut, über mehrere DS-und Media Composer-Workstations zu verfügen“, sagt Scott. „Aber sie müssen auch mit hoher Geschwindigkeit miteinander kommunizieren können.“
Die Mitarbeiter machen den Unterschied
Doch was zählt, ist nicht nur die Technik, die zum Einsatz kommt. Im Gegenteil: In vielen Fällen interessiert es den Kunden gar nicht, welche Systeme verwendet werden. Er möchte einfach, dass sein Auftrag so effizient und kostengünstig wie möglich erledigt wird. Wer die Systeme bedient, interessiert den Kunden aber sehr wohl.
Es ist bekannt, dass Kunden bei hochkarätigen Produktionen bevorzugt mit Menschen zusammenarbeiten, die sie kennen und auf deren Fähigkeiten sie vertrauen. Daher legt Molinare großen Wert auf die Förderung talentierter Mitarbeiter. Tatsächlich bestimmt oft der Talent-Pool das Equipment, nicht umgekehrt. Glücklicherweise bevorzugen die Mitarbeiter von Molinare in der Regel Avid-Systeme und besitzen zudem die nötige Erfahrung – was nicht nur ihrer Kreativität, sondern auch dem Unternehmen zugute kommt.
„DS ist bei uns sehr stark vertreten, daher stellen wir viele DS-Spezialisten ein“, so Scott. „Media Composer-Editoren sind ebenfalls sehr gefragt, wobei viele von ihnen seit Kurzem auch mit DS arbeiten, um ihre kreativen Möglichkeiten zu erweitern. Das ist eine gute Entscheidung für alle Beteiligten, unsere Mitarbeiter ebenso wie die Kunden.“
Zukunftsaussichten

Im Hinblick auf die Zukunft ist man sich bei Molinare bewusst, dass laufende Anpassungen und Veränderungen notwendig sind, um die Größe und Marktdominanz des Unternehmens aufrecht zu halten. Scott testet derzeit 2D-Technologien der neuesten Generation, mit deren Hilfe Fehler beim Geometrie- und Farbabgleich behoben werden können. Neue Möglichkeiten im 3D-Bereich werden ebenfalls geprüft.
„Viele unserer potentiellen Kunden sind bereits auf der Suche nach Anbietern, die mit Stereoskopie-Systemen arbeiten“, erklärt Scott. „Man muss bei der Integration neuer Technologien nicht zwingend zu den Ersten gehören, aber schnell genug Equipment zur Verfügung haben, mit dem sich ein wirklich hochwertiges Produkt liefern lässt.“
Auch hier spielt Avid eine große Rolle, denn diese potentiellen Kunden sind grundsätzlich an Molinares Erfahrung und Fachwissen im 2D-Bereich interessiert, um festzustellen, wie effektiv dieses Wissen auf 3D-Produktionen angewendet werden kann. Der erfolgreiche Einsatz von Avid-2D-Systemen bietet den Kunden die Sicherheit, dass Molinare auch mit Technologien der nächsten Generation umzugehen weiß, zum Beispiel mit stereoskopischem Farbabgleich und geometrischen Anpassungen für verschiedene Linsen.
„Solche Dinge müssen im Hintergrund geplant werden“, merkt Scott an. „Es ist entscheidend, vorauszusehen, in welche Richtung sich die neuen Technologien entwickeln werden. Zur Zeit baue ich einen neuen Raum für den Farbabgleich – mit einem eigentlich zu leistungsstarken Projektor, weil wir bereits wussten, dass die Lampenleistung für die stereoskopische Darstellung höher sein muss.“
Außerdem ist man bei Molinare überzeugt, dass Avid auch durch RED-Integration zur Zukunft der Postproduktion beiträgt. In diesem Fall geht es allerdings eher um solide Leistung und effektive Workflows zur Handhabung von RED-Formaten als um die Lösung komplexer Probleme, wie im 3D-Bereich.
Schwerpunkt Film
Die Vorliebe für den Film ist bei Molinare nach wie vor ein zentrales Element. Obwohl digitale Formate sich inzwischen so weit etabliert haben, dass sie aus der Filmproduktion nicht mehr wegzudenken sind, spielt traditionelles Filmmaterial bei Molinare auch in der Zukunft eine wichtige Rolle. Und auch hier ist Molinare mit Avid-Lösungen optimal aufgestellt. Die Systeme werden direkt in die Studio-Infrastruktur integriert und unterstützen das Unternehmen dabei, die von den Kunden erwarteten hochwertigen Filme zu liefern.

„Equipment von Avid, Baselite usw. zu besitzen, reicht alleine nicht aus“, bemerkt Scott. „Es ist wichtig, wie es sich in die Infrastruktur integrieren lässt. Wenn die Datenübertragung im Netzwerk nicht funktioniert, sind auch die reibungslosen Arbeitsabläufe gefährdet. Letztendlich hängt also alles von einer erstklassigen Infrastruktur ab.“
Scott selbst ist ein großer Film-Fan, und das Thema Ressourcensicherung ist ihm ein besonderes Anliegen.
„Ich kann mich an ein Produktionsmeeting erinnern, in dem ich einen Kunden gefragt habe, wie ein bestimmtes Projekt gesichert werden soll, was nach Abschluss der Produktion mit den Medienressourcen passieren soll. Der Kunde wollte, dass wir alles einfach löschen. Ich halte das mittlerweile für Verschwendung.“
Integration ist alles
Dieses simple Beispiel erklärt sehr genau, warum für Scott und Molinare die Qualität einer Produktion der Schlüssel zum Erfolg ist. Und um die Qualität liefern zu können, die die Kunden erwarten, setzt Molinare in allen Bereichen auf Avid – vom Einrichten einer virtuellen Bibliothek zum Speichern digitaler Medien bis hin zur Integration von Editing- und Finishing-Systemen für die Produktion von Spielfilmen, Fernsehserien und Unterhaltungsshows. Sowohl Molinare als auch Avid wissen, dass für die Erstellung hochwertiger Inhalte eine gute Integration und Infrastruktur entscheidend ist.

