Powderhouse
Außergewöhnliches Wachstum für Powderhouse dank Avid
Avid bietet die Offenheit und die Funktionen für vernetzte Zusammenarbeit, mit deren Hilfe Powderhouse Productions das Beste aus ihren Medien herausholen können – maximale Leistung in kürzester Zeit. Mit Avid Interplay kann das Powderhouse-Produktionsteam die Entwicklung und Produktion von Fernsehserien beschleunigen und so die starke Präsenz des Unternehmens in der Non-Fiction-Unterhaltungsproduktion festigen.
Medienrevolution bei Powderhouse Productions
Das nach einem Lagerhaus für Schießpulver aus dem amerikanischen Unabhängigkeitskrieg benannte Unternehmen ist derzeit der größte unabhängige Kabelfernsehproduzent in New England und hat einige der innovativsten Dokumentationen für Kunden wie Animal Planet, National Geographic, PBS und Discovery entwickelt. Und das Geschäft boomt. Eine der erfolgreichsten Powderhouse-Produktionen ist die Serie "Dogs 101" auf Animal Planet, die bei Hundeliebhabern als Fernseh-Enzyklopädie für Hunderassen gilt und derendritte Staffel derzeit ausgestrahlt wird.
"Jede Woche werden bei uns 1 1/2 Stunden Sendematerial fertig. Dafür ist ein viel umfangreicheres Medienmanagement erforderlich als bisher."
Das Rückgrat der Produktion
Powderhouse ist soeben dabei, sein Postproduktionsgeschäft zu erweitern, und betritt mit der Entwicklung eigener Inhalte ganz neues Terrain. Seit diesem Jahr arbeitet das Unternehmen mit dem Media Asset Management-System Avid Interplay und den Speicherplattformen Avid Unity ISIS, um die immer größer werdende Menge digitaler Inhalte zu verwalten und zu organisieren. Diese beiden Produkte sind das Rückgrat der Produktion und sorgen dafür, dass alle Beteiligten auf alle benötigten Daten für ein gesamtes Projekt oder eine Serie zugreifen können – sowohl auf die digitalen Inhalte als auch die zugehörigen Metadaten.
"'Kannst du dich noch an den Dreh vor drei Jahren in Neu-Delhi erinnern, als wir diese Typen auf der Straße gefilmt haben?' Solche oder ähnliche Fragen stellen Cutter, Cutter-Assistenten oder Produzenten so gut wie jeden Tag. Dank der neuen Avid-Systeme ist keine Armee von Mitarbeitern mehr nötig, um Kisten und Bänder nach dem Material zu durchsuchen – nur um dann festzustellen, dass das alte Format mit den neuen Abspielgeräten nicht kompatibel ist", so Joel Olicker, CEO bei Powderhouse. "Mit Interplay können wir ganz einfach eine Suche durchführen und den Clip inklusive aller zugehöriger Metadaten abrufen."
Diese Möglichkeit beeinflusst den Workflow bei Powderhouse entscheidend. Vor zwei oder drei Jahren mussten die Folgen von Serien mit zehn Staffeln noch von separaten Teams produziert werden, wobei jedes Team die Daten auf unterschiedliche Art digitalisierte, katalogisierte und speicherte. "Avid bietet uns ein einheitliches, kohärentes und logisches System, bei dem alle Daten an einem Ort, in einer Datenbank gespeichert und für jeden sofort abrufbar sind."
Cutter tun das, wofür sie bezahlt werden
Der Hauptvorteil der neuen Systeme ist eine drastische Steigerung des Durchsatzes, was für Powderhouse gleichbedeutend mit einer bedeutenden Profitsteigerung ist. Im letzten Jahr, bei einer innerhalb des Unternehmens durchgeführten Umfrage, stellte sich heraus, dass die Cutter ein Drittel ihres Arbeitstags mit banalen organisatorischen Tätigkeiten wie Eingabe, Ausgabe, Transkodieren, Formatverwaltung, Loggen und Transkriptionen verbringen.
Interplay und Avid Unity ISIS nehmen den Cuttern diese lästige Arbeit ab und ermöglichen es ihnen so, das zu tun, was sie am besten können und wofür sie bezahlt werden.
Ein neues Genre für das Kabelfernsehen
Powderhouse wurde 1994 gegründet und hat noch im selben Jahr sein erstes Avid-Editing-System gekauft. Ein beeindruckendes Beispiel ist die Discovery-Sondersendung "Engineering the Impossible", die bis ins Detail durchdachte futuristische Konstruktionen wie zum Beispiel einen kilometerhohen Wolkenkratzer oder eine Brücke von Europa nach Afrika zeigt. Powderhouse hat damit praktisch ein neues Genre des Kabelfernsehens geschaffen. Damit waren für das Unternehmen die Zeiten der Einzelproduktionen vorbei. Von nun an entwickelte und produzierte Powderhouse umfangreiche Serien mit zahlreichen Folgen.
Die steigenden technischen Anforderungen erforderten die Anschaffung weiterer Avid-Produkte, zum Beispiel des ersten Speichersystems für das Unternehmen. Zunächst hatte sich Powderhouse anstatt für Avid Unity für eine Lösung von Facilis entschieden. Die gemeinsame Bearbeitung von Medien war jedoch eine zu große Herausforderung und schließlich konnte das System mit den Workflows nicht mehr mithalten.
"Über Jahre hinweg haben wir mit einer glasfaserbasierten Lösung gearbeitet. Das hat ziemlich gut funktioniert", so Rob Kirwan, Senior Vice President, Production and Post. "Wir hatten bis zu acht Editing-Systeme. Danach wurde es aber langsam eng. Wir entdeckten Störungen im System und beschädigte Dateien und hatten Schwierigkeiten, den Überblick über die Mediendateien zu behalten."
Powderhouse benötigte eine Lösung, die den Arbeitsmodus der Mitarbeiter grundlegend verändern sollte: Zusammenarbeit anstatt individueller Arbeitsweise war gefragt. "In der hektischen TV-Welt mit ihren knappen Deadlines brauchen wir ein System, das uns reibungslose Abläufe ermöglicht", erklärt Tug Yourgrau, Präsident und Mitgründer von Powderhouse. "Unser Händler HB Communications konnte uns nichts Entsprechendes anbieten."
Aufbau eines Technologiearsenals
Avid Unity ISIS entwickelte sich mit der Zeit zu einer strategischen Waffe im Technologiearsenal von Powderhouse. Dank des Mediennetzwerks konnte die Anwenderzahl von 15 auf die aktuell erforderlichen 25 bis 50 Anwender erweitert werden. Anstatt einer nach dem anderen auf das Facilis-Laufwerk zu schreiben, greifen die Mitarbeiter in Unity ISIS nun auf Partitionen zu, was die Organisation der Daten und den Zugriff darauf stark vereinfacht.
Produzenten und Co-Produzenten können auf Medien zugreifen, ohne eine DVD erstellen zu müssen. Der Unterschied zwischen Avid Unity ISIS und anderen Systemen ist mit dem Unterschied zwischen einer PDF-Datei und einer Word-Datei vergleichbar: Das Material kann nicht nur angezeigt, sondern auch direkt bearbeitet werden. "Produzenten sehen sich das Material nicht nur an, sie schneiden und erstellen Timelines", so Olicker. "Die Möglichkeit, jedem Mitglied des kreativen Teams direkten Zugriff auf die Medien zu bieten, ist für uns das Nonplusultra."
A.I. – der Anbruch des Interplay-Zeitalters
Vor Kurzem hat Powderhouse seine Avid-Ausrüstung um das Interplay-System erweitert. Derzeit umfasst die Ausstattung 25 Offline-Workstations mit Media Composer, zwei Ein-/Ausspielsysteme mit Media Composer Nitris DX und drei Online-Finishing-Systeme (zwei Symphony Nitris-Systeme und eines mit Symphony Nitris DX), die alle auf 48 TB Speicherplatz und drei Avid Unity ISIS Engines zugreifen.
"Interplay ist für uns der nächste große Schritt, was die Organisation und Zusammenarbeit und das Speichern, Archivieren und Abrufen der Assets angeht", sagt Kirwan.
Seine Beschreibung des Workflows veranschaulicht sehr deutlich, wie stark sich Interplay auf den Produktionsablauf bei Powderhouse auswirkt. "Mit Interplay wird der Clip sofort nach der Digitalisierung in die Library eingespielt. Dort können Produzenten das Material ansehen, Anmerkungen dazu machen, Timecodes überprüfen und sogar Marker in den Medien platzieren", erklärt er.
"Diese Medien werden dann an die Cutter weitergeleitet, die einen Rohschnitt vornehmen, eine Shotlist erstellen, ihre Lieblingspassagen und die B-Roll identifizieren, die Story schneiden, ihre eigene Kommentierung über ein USB-Mikrofon auf ihrem Notebook aufnehmen und das Material dann an einen Assistenten schicken. Der Assistent erstellt eine Sequenz und spielt sie in Interplay ein, sodass er dem Cutter eine fertig geschnittene Story zur Bearbeitung vorlegen kann."
Der persönliche Aspekt
"Interplay bietet jede Menge Suchfunktionen à la Google", sagt Powderhouse-Cutter Brian Cassin. "Ich gebe einfach ein Wort ein und finde sofort so ziemlich alles, was ich brauche. Wenn ich ein Zisch-Geräusch suche, gebe ich einfach das Wort 'Zischen' ein. Sämtliche Zisch-Geräusche werden angezeigt und ich kann mir das benötigte aussuchen."
"Das ist der persönliche Aspekt von Interplay", fügt Joel Olicker hinzu. "Wenn Technologien uns nicht bei dem unterstützen, was wir am besten können, oder uns sogar dabei im Wege stehen, sind Frustration und Burn-out vorprogrammiert. Interplay und Avid Unity ISIS hingegen unterstützen uns bei der Arbeit. Kreativität kann ausgelebt werden, unsere Mitarbeiter können das tun, was sie möchten. Sie sind mit Begeisterung bei der Sache und steigern so die Qualität ihrer Arbeit, ihres Arbeitstages und die Stimmung aller beteiligten Kollegen."
"Das Avid-System läuft unbemerkt im Hintergrund und ermöglicht kreativen Menschen kreatives Arbeiten", ergänzt Yourgrau. "Darum achten wir beim Kauf neuer Technologien nicht nur auf die Funktionalität, sondern auch auf den persönlichen Aspekt."
Die Herausforderung:
Schnellere Entwicklung und Produktion von Fernsehserien zur Festigung der starken Präsenz des Unternehmens im Bereich der Non-Fiction-Unterhaltungsproduktion.
Die Lösung:
Avid Interplay und Unity ISIS bieten die Medienverwaltungstools, die für die Entwicklung innovativer dokumentarischer Formate für Kunden wie Animal Planet, National Geographic, PBS und Discovery erforderlich sind.
