WKBT trotzt allen Stürmen mit Avid

In der Nacht, bevor das Avid-Team nach La Crosse, Wisconsin, kam, um den TV-Sender WKBT unter die Lupe zu nehmen, fegte ein Tornado genau durch das Stadtzentrum. Jetzt, früh am Morgen, summt die Nachrichtenredaktion nur so vor Aktivität.

"Okay, los, los, los", ruft WKBT-Nachrichtenchefin Anne Paape und der Regieraum wird aktiv.

WKBT

Ein Tag, den man so schnell nicht vergisst


Mit 21 Vollzeit-Angestellten wird ein Programm bestehend aus Nachrichten, Wetter und Sport produziert – und bei einem Ereignis dieser Größenordnung wird jedes Paar Hände gebraucht. Manche der Mitarbeiter werden Dinge tun müssen, die sie noch nie zuvor getan haben und einspringen, wo gerade Not am Mann ist. Cutter, Reporter und Regieraum-Chefs wissen alle, dass ein Tag mit solchen Nachrichten ganz neue Maßstäbe setzt, an denen sie noch lange gemessen werden.

"Wir haben die ganze vergangene Nacht voll durchgearbeitet, und jetzt geht es natürlich weiter", erklärt Anne. "Denn wir müssen sicherstellen, dass alle die benötigten Informationen haben, damit sie sich nicht in Gefahr bringen. Das Tolle an unserer Arbeit ist, dass alles transparent ist und jeder sehen kann, woran die anderen gerade arbeiten." 

Vor ein paar Jahren war WKBT ganz vorne mit dabei, als es darum ging, auf Story-zentrierte Medienproduktion – auch integrierte Nachrichtenproduktion genannt – umzusteigen. Damals hat der Sender seinen Nachrichtenbetrieb auf das Nachrichtenredaktionssystem Avid iNEWS ausgerichtet. Von Anfang an hat sich gezeigt, dass iNEWS die Dinge für alle einfacher und leichter handhabbar machen konnte, von den Journalisten über die Logger und Cutter bis hin zu den Produzenten. Das System bescherte dem Sender nicht nur einfachere Optionen beim Suchen, Abrufen und Ausspielen von Inhalten, sondern es legte auch den Grundstein für eine leistungsstärkere, integrierte Nachrichtenproduktions-Plattform.

Das System zahlt sich aus


"Sie sollte wissen, ob mittlerweile bestätigt ist, dass es ein Tornado war", hört man WKBT-Nachrichtenredakteur Adam Hatfield Sprecher, Cutter und Nachrichtenchefin im Ad-hoc-Meeting instruieren.

In zwei Minuten werden sie in den Regieraum stürmen und das Briefing des Gouverneurs über das Ausmaß der Zerstörungen verfolgen.

Aber während sie von einem Termin zum nächsten rasen, tickt die Maschine im Hintergrund stetig weiter: Der integrierte Nachrichtenworkflow arbeitet Stunde um Stunde und alle Mitarbeiter weben die einzelnen Fäden an eingehenden Informationen in Teamarbeit zu einer nahtlosen News-Story zusammen. Unbemerkt und ganz im Stillen unterstützt der Rechner die Journalisten dabei, von der Skript-Erstellung (einschließlich Grafiken) und der Videovorschau bis hin zur Veröffentlichung im Web – alles in einer Anwendung. Das kürzlich vom Sender durchgeführte Upgrade auf iNEWS 3.3 bietet allen Beitragenden die Möglichkeit, alle zu einem Beitrag gehörenden Inhalte auf einen Blick zu erkennen.

Und noch nie zuvor hat der kleine Sender im Herzen des sturmgepeitschten Wisconsin diese Systemverbesserungen so dringend gebraucht wie heute.

"Viele der Avid-Upgrades haben eher Leistungsverbesserungen gebracht als neue Features", konstatiert Anne, "aber ich weiß wirklich nicht, was wir heute ohne sie getan hätten. Heute ist iNEWS der Kleber, der hier alles zusammenhält."

Ein Wirbelsturm an Ereignissen

"Soll ich die Daten speichern und den Rest löschen?", ruft Nachrichtenproduzentin Sherrie Steinhauer ins Regieraum-Mikrofon.

"Das iNEWS-System war wirklich extrem hilfreich", bestätigt Adam. "Beim Zusammenstellen der Sendung, beim Einfügen und Herausnehmen und auch beim Verschieben von Storys. Es hat es dem ganzen Team ermöglicht, sich der Herausforderung, die ein solches Ereignis ist, zu stellen und alle Erwartungen zu übertreffen."

Dabei gestehen beide ein, dass es schon einige Herausforderungen gab, als iNEWS zuerst installiert wurde. So war es etwa schlicht unmöglich, die Redaktion zu schließen, um den Systemwechsel nahtlos vollziehen zu können. 

"Aber die Leute von Avid Professional Services waren immer für uns da, wenn wir sie gebraucht haben", zeigt sich Anne begeistert, "und sie haben uns dabei unterstützt, unser integriertes Nachrichtensystem so effizient wie möglich umzusetzen."

Avid-Support-Mitarbeiter haben lange vor dem Projektstart eine Besichtigung vor Ort durchgeführt und die Anforderungen für WKBT Schritt für Schritt untersucht und besprochen. Als dann die Zeit gekommen war, das neue System zu implementieren, haben sie sichergestellt, dass alles nach Plan lief, und vor Ort den gesamten Installationsprozess überwacht. Und sogar, als der Sender das erste Mal über iNEWS ausgestrahlt hat, waren Avid-Mitarbeiter mit dabei.

Ein zuverlässiger Partner

"Gut gemacht, echt sauber", lobt Anne den Sprecher der Mittagsnachrichten über die Gegensprechanlage des Regieraums.

"Es erstaunt mich immer wieder, wozu Menschen fähig sind, besonders an Tagen wie diesem", sinniert Anne in einem der wenigen ruhigen Momente, "und ihr habt uns auf dem ganzen Weg tatkräftig begleitet. Spätestens nach dem heutigen Tag wissen wir, dass wir immer einen zuverlässigen Partner haben."