Wes Maebe

Toningenieur für Studio, Mastering und Live Sound
London, Großbritannien

Sound vom Feinsten bei Sonic Cuisine

Der in Belgien geborene Wes Maebe arbeitet als Aufnahmetechniker genauso gerne wie als Studiomixer oder FOH bei Liveauftritten. Er studierte Tontechnik in Großbritannien und begann dann seine Karriere bei den belgischen Galaxy Studios im Neve Capricorn-Raum. 2003 kehrte er nach London zurück und baute über die Jahre eine beeindruckende Kundenliste auf: Aufnahmen mit Yusuf Islam und den Buzzcocks gehören ebenso dazu wie FOH-Mischen für Sting bei seiner Tour mit Edin Karamazov.


Die Lösung für Mischen im Direktzugriff

"Wenn das Budget es zulässt, bringe ich meine Projekte immer ins Studio. Aber manchmal ist das Budget so knapp, dass ich am Computer mischen muss. Ich konnte mich bei Fader-Fahrten und Sends nie an die Maus gewöhnen. Um Zeit zu sparen, machte ich das aber einfach und erhielt recht seelenlose Ergebnisse. Artist Mix bringt das Gefühl für das, was man da tut, wieder zurück und meine Mischungen sind viel dynamischer geworden. Beim Mischen ist Artist Mix das Herzstück für das Arbeiten mit Fadern, Panning und Sends. Auch die Transportsteuerungen verwende ich sehr häufig. Ich nehme das System auch fürs Mastering, wenn ich zwischen gemasterten und ungemasterten Spuren wechsle und manuelle Fades mache. Am meisten hat mich beeindruckt, dass ich alle meine Plug-In-Parameter mit den Drehreglern einstellen kann! Das bedeutet sehr viel für jemanden wie mich, der an der Konsole groß geworden ist und es mag, wenn es für jede Funktion ein Bedienelement gibt."

Große Konsole im kleinen Rahmen

"Mit Artist Mix ist das haptische Mischen in meine kleinen Räumlichkeiten zurückgekehrt. Viel Platz steht mir nicht zur Verfügung. Die Größe von Artist Mix war daher ein Hauptgrund für meine Kaufentscheidung. Abgesehen vom Preis und der Möglichkeit, sowohl Pro Tools als auch Logic anzusteuern. In nicht ganz fünf Minuten hatte ich Artist Mix im Griff. Installieren, anschließen, arbeiten. Da immer mehr Studios ihre Pforten schließen (Künstler und Musiklabels, jetzt buchen!), suchen wir nach neuen Standorten für unsere Arbeit. Das können Hotelzimmer ebenso wie Privathäuser, Kirchen oder Lagerhallen sein. Ein tragbares Mischpult wird daher immer wichtiger. Aktuell gibt es nicht sehr viele kleinformatige Mischkonsolen. Wenn man daher ein Teil findet, das leicht zu transportieren ist, mit der Software kommuniziert und als besonderen Pluspunkt auch das taktile Mischen erlaubt wie auf einer Großkonsole, dann sollte man zugreifen!"

Alte und neue Schule

"Wenn ich im Sonic Cuisine-Studio arbeite, mische ich meist mit Logic oder Pro Tools. Mein Artist Mix-Controller steht direkt vor mir und ich verwende eine Kombination aus digitalem und analogem Equipment. Als ich anfing, hatten wir noch überall Tonbänder. Pro Tools war nicht so leistungsfähig wie heute und Cubase oder Logic waren eher für die Kleinstudios zu Hause geeignet. Jetzt hoffen wir, dass Firmen wie ATR und RMG weiterhin Tonbänder herstellen werden. Eine Zeit lang sah es so aus, als würde alles nur noch digital ablaufen, aber die Leute stellen fest, dass tontechnisch das Analoge noch ein Wörtchen mitzureden hat. Ich verwende DAWs wie Bandgeräte. Ich habe ein paar Plug-Ins und greife so viel ich kann auf externe Geräte zu. Analog und digital funktionieren parallel zueinander. Ich kann selbst entscheiden, welches das beste Tool für mein jeweiliges Projekt ist.