In der Welt des australischen Live-Musikfernsehens ist David Pritchard-Blunt der tonangebende Musikregisseur und Arrangeur. Der begabte aus Neuseeland stammende Musiker ist seit 2012 für die Erstellung der Arrangements der australischen Version von The Voice verantwortlich; vorher war er bereits ähnlich u. a. für The Voice Kids, sieben Staffeln von Australian Idol und zehn Staffeln von „Candles By Candlelight“ tätig. Seine Beiträge für Theaterproduktionen in Australien sind mindestens ebenso zahlreich – dazu gehören unter anderem Footloose, Priscilla – Queen of the Desert, Burn the Floor und Shout! – The Musical
.
„Das Schreiben von Orchestrierungen für Fernseh- und Bühnenshows besteht normalerweise darin, dass man vorhandenes Material nimmt, das dann in eine Live-Situation für eine Band umgesetzt werden muss“, so Pritchard-Blunt. „Ein großer Teil des Schreibens für das Fernsehen geschieht für Kunden in anderen Staaten oder im Ausland, oft auch in Zusammenarbeit mit anderen Musikern. Es ist daher besonders wichtig, dass man die Arbeit problemlos mit anderen austauschen kann.“
Für Workflows wie diese verwendet Pritchard-Blunt Avid Everywhere und nutzt die Avid MediaCentral Platform für den Zugriff auf filebasierte Medien und die effektive Zusammenarbeit mit Kunden und Kollegen.
Im speziellen Fall von The Voice und anderen Performance-basierten Fernsehshows erstellt Pritchard-Blunt aus Songs neue Arrangements allein mit einer zentralen Komponente der Avid Artist Suite, nämlich der Avid Sibelius-Software für die Musiknotation und die Erstellung von Partituren.
Lange etabliertes Arrangement mit Musiknotationssoftware von Avid
Pritchard-Blunt verwendet seit 2001 ausschließlich Sibelius als Notationssoftware für alle seine Arrangements. Er nutzt deren zeitsparende Kompositionsfeatures, die bequemen Features für die Dateiweitergabe sowie die ausgeklügelten Layoutfeatures und genießt das hervorragende Ansprechverhalten.
„Benutzerfreundlichkeit und Zuverlässigkeit sind für mich die beiden wichtigsten Dinge, auf die es mir bei Software ankommt“, erklärt Pritchard-Blunt. „Als ich begann, mich mit Notationssoftware zu beschäftigen, probierte ich die wichtigsten erhältlichen Programme aus und fand, dass Sibelius der musikalischen Intuition am ehesten entsprach – ich konnte praktisch sofort damit zu schreiben beginnen.“
„Auch die Zuverlässigkeit ist wichtig“, fügt er hinzu. „Computer sind von Natur aus nicht ausfallsicher, was natürlich auch für die Software gilt. Bei Sibelius habe ich jedoch das Gefühl, dass ich mich immer darauf verlassen kann. Das Team von Avid Australia hat mir in den seltenen Fällen, in denen ich Unterstützung benötigte, jedes Mal hervorragend geholfen.”
Die Druckqualität der Sibelius-Partituren ist überragend. Auch die Möglichkeit, zwischen Hausstilen zu wählen und dann Details wie die Größe der Noten oder die Schriftart zu bearbeiten, ist wirklich fantastisch.
DAVID PRITCHARD-BLUNT, MUSIKREGISSEUR UND ARRANGEUR
Auch die Wiedergabe war und ist ein wichtiger Punkt. Laut Pritchard-Blunt bestand einer der entscheidendsten Fortschritte auf dem Gebiet der Notationssoftware in der Möglichkeit zum „Korrekturhören“ und zum Korrekturlesen der Arbeit. „In den meisten Fällen höre ich mir die Aufnahme an, um festzustellen, welche Korrekturen erforderlich sind; dazu verwende ich die visuelle Darstellung für das Layout“, erklärt er. „Seit vielen Jahren verwende ich meine eigenen Geräte für die MIDI-Wiedergabe über Sibelius, vor Kurzem bin ich jedoch zu der hervorragenden Qualität von Sibelius Sounds übergegangen.“
Pritchard-Blunt findet zudem, dass Schnelligkeit und Präzision von höchster Bedeutung sind, vor allem, wenn es um den Zeitplan der Live-Fernsehsendung geht. Oft müssen Arrangements kurzfristig geändert werden. Dabei ist ein schnelles und präzises Arbeiten wichtig, um den reibungslosen Produktionsablauf sicherzustellen. Durch einfache Bearbeitungs- und Dateiweitergabefunktionen kann die Sibelius-Musiknotationssoftware auch diesen Prozess unterstützen.
Diese problemlose Übertragung von Dateien zwischen Nutzern von Sibelius ist für Pritchard-Blunt einer der wichtigsten Aspekte von Sibelius und der Avid Artist Suite. „Die Möglichkeit, ursprünglich auf einem PC erstellte Dateien auf einem Mac zu öffnen und zu bearbeiten und umgekehrt, ist wirklich hilfreich“, erläutert er. „Und dies gilt auch für die Möglichkeit, Dateien aus früheren Sibelius-Versionen zu öffnen. Ich habe Dateien, die bis zu zehn Jahre alt sind. Diese kann ich auch in der neuesten Version öffnen und bearbeiten.“
Als ich begann, mich mit Notationssoftware zu beschäftigen, probierte ich die wichtigsten erhältlichen Programme aus und fand, dass Sibelius der musikalischen Intuition am ehesten entsprach – ich konnte praktisch sofort damit zu schreiben beginnen.
DAVID PRITCHARD-BLUNT, MUSIKREGISSEUR UND ARRANGEUR
Avid Artist Suite wird zum Star bei The Voice
Performances in den Fernsehshows, an denen Pritchard-Blunt arbeitet, sind oft verkürzte Versionen der Originale. Sie verwenden oft eine andere Tonart oder ein anderes Tempo, um dem von der Show geforderten Format gerecht zu werden. Für die wöchentliche Liveshow The Voice senden Musikproduzenten Songs mit den jeweiligen Angaben (wie Form und Tonart) für das Arrangement ein. Manchmal wird die Band durch weitere Saiten- und Blasinstrumente ergänzt oder auf einen einzelnen Gitarristen und/oder Pianisten reduziert. Pritchard-Blunt arrangiert die Stücke nach Bedarf und sendet sie an den Produzenten zurück.
„Beim Arrangieren steht der Ausgleich zwischen „zu viel“ und „zu wenig“ Information stets im Mittelpunkt der Entscheidungen und die präsentierten Informationen sollten genau, klar und knapp sein“, fügt Pritchard-Blunt hinzu. „Sibelius ist dabei eine große Hilfe, da Partituren in der Konzerttonart oder in der transponierten Tonart geschrieben werden können, je nachdem, wie es für den Arrangeur am bequemsten ist. Die Partien werden automatisch für jedes Instrument in der entsprechenden transponierten Tonart präsentiert.“
Auch für Musiker und Produktionsteams sind klare und professionelle Partituren wichtig. „Die Druckqualität der Sibelius-Partituren ist überragend“, lobt Pritchard-Blunt. „Auch die Möglichkeit, zwischen Hausstilen zu wählen und dann Details wie die Größe der Noten oder die Schriftart zu bearbeiten, ist wirklich fantastisch.“
Der Arrangeur verwendet Sibelius für die Ausgabe von Partituren im PDF-Format zur Verwendung mit Avid Scorch, das das iPad in einen interaktiven Notenständer, eine Partiturbibliothek und einen Notenhandel verwandelt. Pritchard-Blunt sieht in der Einführung des iPad in den Workflow eine echte Revolution der Musikdruckproduktion.
Bei Sibelius habe ich das Gefühl, dass ich mich immer darauf verlassen kann. Das Team von Avid Australia hat mir in den seltenen Fällen, in denen ich Unterstützung benötigte, jedes Mal hervorragend geholfen.
DAVID PRITCHARD-BLUNT, MUSIKREGISSEUR UND ARRANGEUR
Insgesamt sind in dieser Branche Flexibilität und Reaktionsfähigkeit die entscheidenden Faktoren. „Beim Live-Fernsehen muss manchmal ein Arrangement noch während der Proben an die jeweilige Performance angepasst werden“, erläutert Pritchard-Blunt. „Wenn ich im Studio bin, kann ich die Anpassungen auf meinem Laptop vornehmen und zum Druck ins PDF-Format umwandeln, während die Musiker noch proben. Wenn ich nicht im Studio bin, können mir die Arrangements per E-Mail zugeschickt werden. Ich bearbeite sie dann und sende sie an den Produzenten zurück. Dafür sind die Notationssoftware und Sibelius einfach unentbehrlich.“
„Australische Fernsehshows verwenden iPads anstelle herkömmlicher Papiermanuskripte, Notenständer oder Lampen für Musiker auf der Bühne“, sagt er. „Auch hier sind die Möglichkeiten zur Änderung von Schriftgrößen und Layout in Sibelius wirklich fantastisch.“