Im Jahr 1999 gegründet, zählt Directors Cut zu den renommiertesten Postproduktionsstudios in London. Mitten im geschäftigen West End gelegen, arbeitet es für sämtliche großen TV-Sender in Großbritannien – BBC, ITV, Channel 4, Channel 5 und Sky – sowie für große unabhängige Produktionsgesellschaften.
Mit seinem leidenschaftlichen Engagement für innovative Technologien, um die Angebotspalette für seine Kunden zu erweitern, entschied sich das Managementteam von Directors Cut zu einer Investition in die neuesten Avid-Lösungen, um seinen Produktions-Workflow zu verbessern und seine Arbeitsabläufe zu rationalisieren. Mit dem Einsatz von Avid Everywhere und der Avid MediaCentral Platform gelang es dem Studio, seine Workflow-Funktionen zu transformieren, die Produktionseffizienz zu steigern und letztlich besser auf die Bedürfnisse seiner Kunden einzugehen.
Schnellerer Zugriff auf Inhalte und gewinnbringende Nutzung
Um Inhalte effizienter wiederzuverwenden und sie gewinnbringend zu nutzen, bestand die Anforderung bei Directors Cut darin, für Mitarbeiter und Kunden, die im Studio und an anderen Standorten zusammenarbeiten, den Zugriff auf seine gesamten Assets zu verbessern. Nachdem die Entscheidung für Avid und seinen Elite-Händler Tyrell gefallen war, stellte Directors Cut bald fest, dass es mit dem Interplay | Production-Facility-Paket auf Basis der vollständig offenen und integrierten Avid MediaCentral Platform seine kommerziellen und betrieblichen Ziele erreichen konnte.
„Als wir MediaCentral | UX gesehen haben, waren wir völlig begeistert. Es war in Echtzeit und angesichts der Entfernung, aus der die Inhalte stammten und gesendet wurden, war es wirklich erstaunlich.“
ANDY NICHOLSON, TECHNISCHER LEITER UND ONLINE EDITOR, DIRECTORS CUT
Nachdem er sich Avid MediaCentral | UX, das cloudbasierte Web-Front-End der Avid MediaCentral Platform angesehen hatte, erkannte Andy Nicholson, technischer Leiter und Online Editor bei Directors Cut, sehr schnell die Remote-Bearbeitungsmöglichkeiten. Über das MediaCentral | UX-Webportal zeigte das Demo Inhalte, die auf einem Interplay Production Server in der deutschen Avid-Niederlassung gehostet und von einem Directors Cut-Studio in Großbritannien geloggt wurden. Anschließend wurden sie auf ein Interplay-System der europäischen Avid-Zentrale in Pinewood zurückgeleitet.
„In den letzten zwei oder drei Jahren habe ich nach einem Remote-Viewing-Tool gesucht, aber alle, die ich mir angeschaut habe, waren nicht weit genug entwickelt, um sie in unseren Avid-Workflow zu integrieren“, sagte Nicholson. „Als wir MediaCentral | UX gesehen haben, waren wir völlig begeistert. Es war in Echtzeit und angesichts der Entfernung, aus der die Inhalte stammten und gesendet wurden, war es wirklich erstaunlich. Man denkt ja, dass bei einem Demo nicht alles so läuft wie versprochen, aber es lief absolut reibungslos. Zu sehen und zu erkennen, welche Möglichkeiten diese Lösung als Teil eines mit Avid verbundenen Workflows für Directors Cut bringen würden, war wirklich unglaublich.“
Nahtlose IT- und Medienintegration
Die Installation erfolgte an einem Wochenende, als das Studio vorübergehend nicht in Betrieb war. Nicholson ergänzte: „Die Installation der Speicher-Upgrades dauerte einen Tag, und nach dem Wochenende waren alle unsere Medien konvertiert. Alles verlief reibungslos ohne Störungen. Mit Avid funktioniert einfach alles. So einfach ist das.“
Die Production-Management- und Speicher-Workflows konnten problemlos in die IT-Infrastruktur von Directors Cut integriert werden. „Da die IT- und Medienwelten zunehmend miteinander kollidieren, haben wir sichergestellt, dass durch diese Integration beide Infrastrukturen miteinander verbunden wurden, sodass alles in einem Netzwerk ist“, erklärte Nicholson.
Die Integration mit den bereits vorhandenen Avid-Lösungen bei Directors Cut und den vielen Drittanbieter-Anwendungen verlief ohne Probleme. „In den letzten sechs Monaten hat die Einbindung von Drittanbieter-Systemen in das Production-Assetmanagementsystem von Avid ganz neue Möglichkeiten eröffnet. Der Vorteil ist, dass alles in unserem Workflow – von Einspielungen bis hin zur endgültigen Wiedergabe – nun auf einer Plattform zu finden ist, auf die wir alle jederzeit gleichzeitig zugreifen können“, fügte Nicholson hinzu.
„Unsere mit Avid verbundene Medienplattform spart Zeit, steigert die Effizienz im Studio und ermöglicht letztlich die Steigerung unseres Umsatzes.
ANDY NICHOLSON, TECHNISCHER LEITER UND ONLINE EDITOR, DIRECTORS CUT
In dieser Investition inbegriffen war auch eine zweitägige Avid-Schulung für Directors Cut, um zu lernen, wie das neue Asset-Managementsystem optimal genutzt werden kann. „Für einen Editor gibt es nur wenig Neues, was bei Interplay noch gelernt werden muss. Auf Media Composer oder Symphony kann ganz einfach durch Anmelden bei Interplay und Öffnen eines Projekts zugegriffen werden. Den großen Vorteil, den Interplay jedoch bietet, ist, dass Interplay den Zugriff und die Ansicht auf Assets ermöglicht und Editoren sehen, an welcher Stelle in der Postchain sie sich befinden. Dies beschleunigt wirklich den Prozess und steigert die Effizienz in unserem Studio“, bemerkte Nicholson.
Steigerung der Effizienz und neue Einkommensquellen
MediaCentral | UX eröffnet Directors Cut bereits eine neue Einkommensquelle. Das Studio bietet Kunden, die Remote-Logging- und Überprüfungsfunktionen benötigen, die Nutzung einer Lizenz gegen eine zusätzliche Gebühr an. „Das wurde von den Kunden ausgesprochen gut angenommen. Mit MediaCentral | UX kann ein Kunde zu Hause oder am Set sofort die neueste Bearbeitung ansehen. Außerdem müssen Kunden sich wegen der intuitiven Benutzeroberfläche nicht unbedingt mit Media Composer oder MediaCentral | UX auskennen.“
Mit einer verbundenen Medien-Plattform für den Video-Workflow setzt Directors Cut nun auf die vollständige Integration von Pro Tools und seine Audiolösungen von Drittanbietern, um den Workflow noch weiter zu optimieren und so eine Plattform zu schaffen, die wirklich überall funktioniert.
„Wir vertrauen einfach darauf, dass Avid-Lösungen sich nahtlos in alle unsere Systeme integrieren lassen. Mit dieser Maßnahme investieren wir in die Zukunft. Die Avid-Plattform spart Zeit, steigert die Effizienz im Studio und ermöglicht letztlich die Steigerung unseres Umsatzes“, bemerkte Nicholson abschließend.