Seit Sendebeginn im Jahre 1993 ist Food Network exponentiell gewachsen und zum maßgeblichen Kanal für Feinschmecker auf der ganzen Welt geworden. Mit Millionen weltweiten Zuschauern, die sich mehr als je zuvor für das Programm des Senders begeistern, startet der Kanal jeden Monat viele neue Shows.
Um ein so großes Volumen an Originalinhalten produzieren und verwalten zu können, führte Food Network vor Kurzem Produkte von Avid ein und löste damit seinen alternden bandbasierten Workflow für die Produktion durch einen durchgängigen Avid-Workflow ab, der Lösungen aufsetzend auf der Avid MediaCentral Platform umfasst. Dieser neue Workflow ermöglicht es Food Network, den Produktionsprozess zu rationalisieren, die Zusammenarbeit zu verbessern und so die hochwertigen Inhalte zu produzieren, die von den Zuschauern erwartet werden.
Rasantes Wachstum und schnelle Veränderungen
Wie viele Sender in der heutigen Medienwelt durchläuft auch Food Network eine Periode bedeutenden Wandels. Jahrelang setzte der Sender auf traditionelle Kochshows, von denen sich viele zu echten TV-Klassikern entwickelten. Im Jahre 2010 startete Food Network dann den Kanal „Cooking Channel“ für Kochshows wie „Good Eats“, „Emeril’s Florida“ und „You’re Eating it Wrong“. So konnte sich Food Network auf beliebte Reality Shows und wettbewerbsorientierte Shows wie „Chopped and Cutthroat Kitchen“ konzentrieren.
Die Zuschauerschaft von Food Network ist ebenso immens gewachsen: Der Kanal wird inzwischen von fast 100 Millionen US-Haushalten empfangen. Aber nicht nur die Zuschauerzahl ist angestiegen, auch die Schar der Wettbewerber, die diesem Erfolg nacheifern, hat zugenommen. Um neue Zuschauer zu gewinnen und sich ganz oben in der TV-Food-Branche zu halten, produziert der Sender unermüdlich neue und originale Inhalte.
„Jeden Monat bringen wir zahlreiche neue Shows heraus. Und ebenso, wie Lebensmittel frisch bleiben müssen, müssen auch unsere Inhalte stets aktuell sein“, sagt Kate Miller, Vice President of Production Operations bei Food Network.
Wir sparen Geld, indem wir bandbasierte Workflows durch dateibasierte Prozesse ersetzen. Durch die beschleunigte Produktion können wir zudem Mannstunden einsparen.
KATE MILLER, VICE PRESIDENT OF PRODUCTION OPERATIONS BEI FOOD NETWORK
Rationalisierung des Produktionsprozesses
Angesichts so vieler gleichzeitig produzierter Shows stand Food Network vor signifikanten Herausforderungen hinsichtlich der Verwaltung und Speicherung seiner Inhalte. Manchmal kommt beispielsweise Material relativ spät im Projektverlauf herein, was es erforderlich macht, Inhalte für längere Zeit online zu speichern. Und wenn Material frühzeitig eintrifft, muss es unverzüglich verfügbar sein, damit die Mitarbeiter es gleich durchsehen können. Die meisten Shows von Food Network werden an Standorten verteilt über das ganze Land aufgenommen. Der zentrale Produktionsstandort ist New York, der Sendebetrieb findet hingegen in Knoxville, Tennessee, statt.
In Anbetracht der enormen Mengen an Inhalten, die der Kanal produziert, ist das Produktionsteam recht klein – der Standort New York verfügt über zehn Bearbeitungsstudios mit jeweils fünf Redakteuren und einem Pool von 25 freiberuflichen Redakteuren. Um die Effizienz in der Produktion im gesamten Unternehmen zu steigern, brauchte Food Network eine Medien-Management-Lösung, die die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Standorten verbessern und es den Teammitgliedern ermöglichen würde, schneller und effizienter auf die Medienarchive zuzugreifen.
Um diese Herausforderungen zu meistern, implementierte Food Network moderne Lösungen zur Verwaltung und Speicherung der medialen Inhalte, darunter ISIS Shared Storage, Interplay | Production Asset Management und Interplay Central. Jetzt ist jeder im Unternehmen in der Lage, Medien und Projekte in Echtzeit hochzuladen, aufzurufen, zu bearbeiten, zu teilen, zu protokollieren, zu verfolgen und zu synchronisieren – vollkommen unabhängig vom Standort.
„Durch Implementierung von Interplay Central sind wir in der Lage, den Produzenten die Screener sofort zur Verfügung zu stellen“, freut sich Russ Lord, Post Production Manager bei Food Network. „Sobald das Material da ist, kann es über einen einfachen Webbrowser verfügbar gemacht werden. Das Material kann umgehend angeschaut werden, und Sequenzen können sofort nach ihrer Erstellung abgesegnet werden.“
Durch den Avid-basierten Workflow ist auch der Bedarf an Bandmaterial gesunken, was Geld spart und den Produktionsprozess zusätzlich beschleunigt. Zuvor wurden die Screener per Videoband verteilt, so waren verschiedenste Cut-Versionen im Unternehmen im Umlauf. Die Produzenten mussten sich die Bänder anschauen und Inhalte für Promo-Aktionen markieren – ein extrem zeitraubender Vorgang.
„Jetzt müssen die Produzenten nicht mehr endlos Bänder vorspulen, sondern können sich das Material über jeden Desktop-PC ansehen – dies ist viel schneller und einfacher“, erklärt Miller. „Die Produzenten können nun so schnell arbeiten, wie sie wollen. Und wir sparen Geld, indem wir bandbasierte Workflows durch dateibasierte Prozesse ersetzen. Durch die beschleunigte Produktion können wir zudem Mannstunden einsparen.“
Für Inhalte in Kurzform verwendet Food Network sein internes Netzwerk, um sie an die Außenstellen in ganz USA zu verteilen. „Wir sparen nicht nur all das Geld, was wir zuvor für Bänder ausgaben, es entfallen natürlich auch die Versandgebühren für die Lieferung der Bänder an die anderen Standorte,“ fügt Miller hinzu.
Die Avid MediaCentral Platform ist integraler Bestandteil unseres Workflows. Wir können mehr mit weniger Ressourcen erreichen.
KATE MILLER, VICE PRESIDENT OF PRODUCTION OPERATIONS BEI FOOD NETWORK
Eine Vielzahl an Werbeaktionen
Da so viele neue Shows produziert werden, ist auch der Werbebedarf des Senders überproportional angestiegen. Früher schaltete Food Network Werbung nur für die Shows, die gut liefen. Heute startet der Sender Promo-Aktionen für jede neue Show. Und damit die Spots auch Wirkung zeigen, muss das Team die Inhalte lange vor Produktionsende der Show generieren.
„Mit der Avid MediaCentral Platform erhalten wir das benötigte Bildmaterial stets rechtzeitig, sodass wir das Werbematerial schneller als zuvor erstellen können“, sagt Lord. „Wir konnten Spots für Cutthroat Kitchen schon einen Monat starten, bevor die Show über den Äther ging. Dies half dabei, die Show noch vor Sendebeginn ins Gespräch zu bringen, sodass sie mit entsprechendem Enthusiasmus erwartet wurde. Und dies trug ganz wesentlich zum Erfolg der Show bei.“
Kein Nachlassen in Sicht
Nichts weist bei Food Network auf eine Verlangsamung des Erfolgskurses hin – zusätzlich zum wachsenden Programmangebot hat sich die Marke Food Network auch seinen Weg in Magazine, Küchenprodukte, Weine und eine Flughafencafé-Kette gebahnt.
„Überall profitieren wir von mehr Effizienz und können mehr mit weniger Ressourcen erreichen“, so Miller.