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Greg Wells: The Abbey Road Sessions

„Ich war vor einem knappen Jahr dort und habe im Studio 2, dem Beatles-Room, an einer Streicher-Session gearbeitet – und habe es einfach nur genossen“, berichtet Greg Wells über seinen ersten Besuch. „Ich kam in das Studio und dort stehen noch die Klaviere, die bei ‚Maxwell Silver Hammer‘, ‚Martha My Dear‘ und beim Schlussakkord von ‚Day in the Life‘ gespielt wurden. Und sie klingen noch genauso, wie sie bei diesen Aufnahmen geklungen haben. Wenn man in die Abbey Road Studios kommt, sieht man dort die wohl legendärste Aufnahmetechnik, die je hergestellt wurde, etwa die TG Mark II-Konsole von EMI. Und im Flur stand noch eine 4-Spur-Bandmaschine, wie sie zur Aufnahme von Sgt. Pepper verwendet wurde.“

Greg Wells

Spürbare Auswirkungen von Pro Tools | HD

[The sessions] liefen einfach blitzschnell ab, klangen großartig und die Plug-Ins ließen sich so viel schneller öffnen, selbst während einer Track-Wiedergabe.

GREG WELLS, PRODUZENT

Als Ergänzung zur uralten analogen Aufnahmetechnik, für die die Abbey Road Studios berühmt sind, wurden kürzlich die dortigen digitalen Audio-Workstations auf Pro Tools | HD-Systeme aufgerüstet. Greg Wells konnte die Auswirkungen sofort spüren – dank der HD-Systeme konnte er selbst größte Sessions mühelos bearbeiten. „Während der Streicher-Session entschied ich, noch eine neue Spur hinzuzufügen, und vom System kam die Meldung, dass ich bei einer Spurenanzahl von 512 angelangt war“, berichtet Greg Wells. „Die Sessions liefen einfach blitzschnell ab, klangen großartig und die Plug-Ins ließen sich so viel schneller öffnen, selbst während einer Track-Wiedergabe. Ich habe es wirklich genossen.“

Ein paar Monate später kam Greg Wells erneut in die Abbey Road Studios, um einen Track für die Londoner Band Strangefruit zu produzieren. Das sollte gleichzeitig der Auftakt einer auf Jahre angelegten Zusammenarbeit zwischen Avid und dem berühmtesten Studio der Welt sein. Doch er hatte nur drei Tage Zeit, um den Song aufzunehmen und zu mischen. „Du weißt nie, was dich erwartet, wenn du ins Studio kommst und zum ersten Mal auf eine neue Band triffst“, erzählt Greg Wells. „Doch die Sängerin Jenny Max hat eine wunderbar runde Stimme. Alle haben sehr konzentriert gearbeitet – echte Team Player. Und der Song war toll. Wir konnten also einfach loslegen.“


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Das Projekt lief zwar reibungslos ab, aber Greg Wells hatte nicht viel Zeit zum Experimentieren. Also brauchte er ein System, das ihm unglaubliche Schnelligkeit, überragende Performance und hohe Workflow-Flexibilität bot. „Wir mussten voll durchstarten und angesichts des knappen Zeitbudgets, das uns zur Verfügung stand, den absolut bestmöglichen Job abliefern“, erinnert sich Greg Wells. Und genau hier kam das neue HD-System ins Spiel.

„Für mich das Beste am Pro Tools | HD-System? Dass ich es fast nie wahrgenommen habe. Etwas Besseres kann einem mit einem 12.000 $ teuren deutschen Röhrenmikrofon aus den 1950er-Jahren nicht passieren: Du hörst nicht mehr das Mikrofon, sondern nur noch die Sängerin. Wenn die Technik wirklich toll ist, nimmst du sie nicht mehr wahr, sondern hörst nur noch die Musik. Und genau das wünsche ich mir – und bekomme es von Pro Tools.“

Volle Konzentration auf die Band und den Song

„Wenn die Technik wirklich toll ist, nimmst du sie nicht mehr wahr, sondern hörst nur noch die Musik. Und genau das wünsche ich mir – und bekomme es von Pro Tools.“

GREG WELLS, PRODUZENT

Was ihn am meisten am Pro Tools | HD-System fasziniert hat? Dass er nicht durch technische Details abgelenkt wurde, etwa durch sich langsam öffnende Plug-Ins oder Beschränkungen bei der Spurenanzahl. „Für mich muss es ein präzise abgestimmtes Instrument sein, damit ich mich voll auf die Band und den Song konzentrieren kann“, erklärt Greg Wells. „Ich will einen unglaublichen Sound und Avid hat mich in der Beziehung wirklich vom Stuhl gehauen. Ich kann damit sehr, sehr schnell die gewünschte Aufnahmequalität erreichen. In diesem HD-System steckt aber noch eine Menge mehr. Und hier in meinem eigenen Studio genieße ich es, damit zu arbeiten. Ich denke einfach nicht mehr an das System. Wir können einfach sofort loslegen.“


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Bei der Frage nach dem denkwürdigsten Moment während seines Besuchs in den Abbey Road Studios kam er noch einmal auf seinen ersten Tag im Studio 2 zu sprechen. „Nachdem wir etwa eine Stunde der Session hinter uns und eine Pause mit ein paar Sandwiches eingelegt hatten, kam der Studio-Manager herein und sagte: ‚Ich sehe, dass Sie gerade Mittagspause machen, aber da möchte gerade jemand unauffällig über den Hintereingang ins Studio kommen. Ich hoffe, es macht Ihnen nichts aus? Es ist Sir Paul McCartney.‘


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„Ich war schon ungefähr eine Stunde, oder auch weniger, im Beatles Room und noch immer völlig begeistert vom Originalklavier, das für ‚Martha My Dear‘ gespielt worden war – und dann läuft plötzlich ein Beatle durch den Raum! Er sagt ‚Hallo. Hallo. Wie geht's?‘ Es war total verrückt. Das passiert dort auch nicht jeden Tag, aber komischerweise passierte es genau an dem Tag, an dem ich das Studio zum ersten Mal besucht habe.“

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